Monday, October 15, 2012

Trip nach Beijing (30.09.-07.10.12)

Vor einigen Tagen hatte ganz China Ferien; Nationalfeiertag am 01.10. und das sog. „Mid Autumn Festival“. Somit hatten auch wir Volontäre eine Woche frei und hatten uns dazu entschlossen, nach Peking zu fahren.
Nach einigem hin und her und viel Hilfe um die Zugticktes zu bekommen, machten wir uns am Sonntag (30.09) auf den Weg. 22 Stunden, hieß es, würden wir im Zug verbringen. 22 lang(-weilige) Stunden, in denen man kaum etwas machen könnte. „Ziehe ich noch 8 Stunden Schlaf ab… ach was wenn ich sowieso nichts zu tun habe, sagen wir mal 12 Stunden Schlaf, dann noch ein bisschen mit den anderen quatschen und Musik hören; die Zeit bekomme ich schon irgendwie rum.“ Doch schnell wurde jeder von uns von „(s)einem ganz persönlichen Chinesen“ angesprochen und in Anspruch genommen: Karten spielen und über alles Mögliche philosophieren - auf Chinesisch natürlich. Und wie es die Kultur so will wurden Lasse und ich natürlich auch zum Trinken eingeladen. Erst hier, dann noch hier. Bei mir blieb es zum Glück bei zwei Bier und einem eingelegten Hühnerfuß. “Nein, danke vielmals. Sehr scharf“, konnte ich die zweite Runde des ungewöhnlichen Snacks höflich ablehnen. Und während man sich mehr oder weniger mit dem Gegenüber zu verständigen versuchten, indem man sein kleines gerade erlerntes Vokabular nun testete, andere Geräusche und Gestiken machte und sein Handy als Übersetzter gebrauchte, streckten und reckten sich von überall ein Chinesischer Kopf hervor und wartete gespannt, was die „Langnase“ wohl als nächstes sagen würde. Auch wenn die Gespräche nicht von hoch intellektuellem Inhalt geprägt waren und man nicht immer alles verstand, gingen die Konversationen erstaunlich gut voran.
Man wiederholte sich zumeist auch und antwortete auf dieselben Fragen, sobald man von einem neuen Gesprächspartner gefunden wurde. Einige schaffte es allerdings auch herauszufinden, dass in der Nähe eine Abschussrampe für Weltraumflugzeuge sei. Bei mir ging esnicht über ein Gesrpäch über die Freundin hinaus. Aber auch schon mal was. Und wenn man mal etwas nicht so richtig verstand, galt: Lachen wenn alle anderen lachen, Mimik interpretieren und die letzten Worte kopfnickend oder –schüttelnd wiederholen. Das half zur Not fast immer.
20 Stunden waren geschafft und ich sehnte mich nach einer Dusche und einem vernünftigen Bad. Eines, in dem man auch die Türen schließen konnte. Ich machte mich langsam daran meine Sachen beisammen zu finden, als ich erfuhr, dass wir doch noch 10 Stunden unterwegs sein würden. „Jaja mach mal keine Scherze“, entgegnete ich meinem Freund ungläubig. Und während mich das Gefühl beschlich, dass mein Freund Recht haben sollte, wurde ich endgültig davon überzeugt, als der Zug nach 22 Stunden Fahrt patu nicht halten wollte. Naja gut, dachte ich mir, hätte ich von Anfang an gewusst, dass es 32 Stunden werden würden, hätte meine Stimmung wohl das gesamte Abteil erfrieren lassen.
Endlich kamen wir in Peking an. Und in dem Moment, in dem wir aus dem Bahnhof hinausgingen, wurde uns „Peking“ zum ersten Mal deutlich: Es waren Menschen überall. Nicht umsonst wurde ich im Vorwege mehrere Male gewarnt bzw. vorbereitet: „Während der Nationalfeiertage ist ganz China unterwegs und halb China in Beijing.“ Und das wurde uns in den vier Tagen Peking eindrucksvoll bewiesen. (Peking alleine hat eine Einwohnerzahl von 20 Millionen Menschen und dann noch die ganzen „Touris“, als hätten sie nichts Besseres zu tun.) Man muss dazu sagen, die Chinesen haben generell sehr wenige freie Tage. Wie ich hörte, haben sie neben den offiziellen Feiertagen nur etwa sieben Tage im Jahr, die sie sich frei nehmen dürfen. Da muss also jeder freie Tag weise genutzt werden.
Nach unserer Ankunft in einem sehr internationalen Hostel, machten wir uns auf den Weg etwas zu essen zu finden. Wie fast überall in China, soweit ich das beurteilen kann, mangelt es selten an Auswahl. Man muss sich nur entscheiden. Schnell lassen sich Straßen und Gassen finden, in denen mehrere kleine Restaurants und Straßenküchen ihre Ware präsentierfreudig anbieten. Besonders interessant sahen einem Freund und mir die etwa Daum großen Seidenpuppenwürmer aus. Wie sollte es anders sein, natürlich führte das Eine zum Anderen und aus dem anfänglichen Späßeleien wurde Ernst und siehe da, ich hatte eine dieser Delikatessen mit prachtvollen Beilagen fatiert vor mir in der Hand. Einmal dran riechen, Konsistenz  testen, erster Versuch, „kann ich das wirklich machen?!, ach was soll’s, „do what the locals do“ heißt es doch“, zweiter Versuch und ab dafür. Hmm ja schmeckt nicht so, als würde es hiervon eine Wiederholung geben. Falls sich jetzt gefragt wird, wie es wohl geschmeckt hat; so viel sei verraten, es schmeckt auf jeden Fall nicht nach Hühnchen, wie sonst eigentlich so ziemlich alle asiatischen Delikatessen, die von irgendwelchen Reporter für diverse Fernsehe-Programme probiert werden.
Anschließend gab es aber auch noch schmackhaftere Dumplings (gefüllte Teigtaschen) in einer netten Runde.

Erster Tag (02.10.12)
Am nächsten Morgen wurden wir zusammen mit drei Amerikanern, zwei Briten und zwei Kanadierinnen um 7:30 Uhr von einem Kleinbus abgeholt. Ester Stopp: „Forbidden City“. Wir stiegen aus und es zeigten sich Dimensionen, die nach einiger Überlegung nicht anders hätten ausfallen können, für eine Stadt, in die ein Viertel der deutschen Bevölkerung passen würde: Straßen teilweise mit 10 Fahrbahnen mitten durch die Stadt, Plätze und Häuser so groß und hoch, als würde die Regierung den Platz dafür verschenken. Und wo man hinsah; ein Meer aus schwarz-haarigen Köpfen. „Guten Morgen China.“
Durchgängig wurden Photos gemacht; mit dem Motiv und mit dem, jetzt lächeln, jetzt ernst, und noch eines für Opa und und und. Posen und Photos schießen können die Chinesen sehr gut. Schnell wurden wir Exoten auch zum Motiv erklärt. Die, die Englisch konnten fragten höflich, ob sie ein Photo mit uns machen dürften. Der überwiegende Rest versuchte sich mit einigen Fingerzeigen auf die Kameras verständlich zu machen. „Tjaha, was die können, kann ich auch“, sagte ich zu Lasse. „Halt die Kamera bereit.“ „Excuse me, can I take a photo with you?“ fragte ich und deutet auf Lasse, der mit seiner Kamera schon bereit stand. Freudig schnellt der Rest der Familie dazu und noch bevor ich lächeln konnte, standen rechts und links neben mit zehn beglückte Chinesen. „Now like this“ ordnete ich nach dem ersten Photo an. Mehr musste ich nicht sagen. Ich blieb stehen und guckte zu, was geschah. Jetzt standen nicht mehr nur noch die zehn Chinesen, Lasse und ich da, sondern ein Pulk von chinesischen Hobbyfotographen und ihre Familien. Der eine Chinese ging und ein Vater mit Kind stellte sich blitzartig neben mich. Ich gebe zu ein eigentümliches Spiel, aber garantiert Spaß, wenn man sich erst mal darauf einlässt.
Zur „Forbidden City“: Sie war einst des Kaisers Residenz. Nur der Kaiser, seiner Gemahlin und einige wenige ausgewählte Personen durften sich dort aufhalten. Der
Komplex ist rechteckig aufgebaut, was für das irdische stehen sollte. (Runde Formen symbolisierten das Göttliche.) Insgesamt hat die „City“ 99.5 Räume. 0.5 weniger als es das Reich Gottes nach Chinesischer Sicht haben sollte. Neben der Architektur spielten auch die Farben eine wichtige Rolle.
Zur Zeit des Kaisers durfte auch kein Gebäude höher gebaut werden als die seinen. Dies zeigt die sog. „Hutong Area“ heute auch noch. Durch all diese Details zeigte der Kaiser seine Verbundenheit zum Göttlichen und versuchte sich von dem Rest der Menschen abzuheben.
Eine eindrucksvolle Behausung mit schlichten großen Plätzen, langen Häusern mit farbengewaltigen Fassaden und viel Tradition und Aberglaube.
Anschließend ging es in einen Einkaufladen für Seiden Produkte, in dem uns auch die Herstellung von den Produkteb sehr kurz erklärt wurde. Hauptsächlich waren wir da, damit wir Geld ausgeben sollten, so schien uns. Da aber keiner so richtig das nötige Kleingeld übrig hatte, waren wir schnell wieder draußen. Zurück im Bus fragte uns der Guide sichtlich verärgert, warum wir die Tour denn gebucht hätte, wenn wir dort so schnell wieder raus gehen würden. Er hätte gerade sein Gesicht verloren. Naja ganz einfach, wir wollten eine günstige Tour und die die „Fobidden City“ sehen.
(Diese Art Shop wurde uns in den drei Tagen Tour immer wieder zwischendurch reingeschoben. Wie sich rausstellte, waren die Touren deswegen so günstig, weil der Veranstalter einen Vertrag mit den Shops hatte. Und der der Tourguide hatte nicht direkt sein Gesicht verloren als vielmehr Geld, da wir nicht die vertraglich festgelegten 40 Minuten im Shop waren. Egal wir bekamen das zu sehen, was wir sehen wollten und hatten ja keinen Vertrag mit den Shops.)
Danach waren wir im „Temple of Heaven“ und „Summer Palace“. Beides hörte sich für mich spektakulärer an, als es sich rausstellte. Es waren im Grunde gigantische Flächen mit restaurierten, architektonisch ansehnlichen Häusern und idyllischen Gärten.
Abends ging es in eine internationale Bar; Helen’s Bar. Bis auf die Bedienungen waren nur Ausländer dort. Und auf der Speisekarte gab es Pfannkuchen, Pizza, French Toast und einiges anders leckeres.

Zweiter Tag (03.10.12)
Wieder ging es um 7:30 Uhr los. Diesmal mit einem großen Bus und dementsprechend mehr Leuten. Alleine zwei Stunden fuhren wir durch die Stadt um alle einzusammeln und weitere drei Stunden zum „Emperors Tomb“, einer Ruhestätte eines Kaisers. Also Zeit um weiter zu schlafen. Nach dem nicht ganz so spannenden Grab fuhren wir weitere drei Stunden zur „Great Wall“. Die Straßen waren überfüllt und verstopft, aber als wir auf der Mauer waren wurden wir für alles Warten entschädigt. Perfektes Wetter und nicht mal ansatzweise so viele Menschen wie befürchtet. Ein Gebilde sondergleichen mit einer atemberaubenden Sicht! Runter ging es dann mit einem Bob. Was mehr als zu empfehlen ist, wenn man schon mal da ist! Ich kann die Eindrücke schlecht beschreiben. Vielleicht schaffen es die Bilder ein wenig.
Ein Chinesisches Sprichwort sagt: „ Ein Mann, der die Great Wall nicht erklommen hat, ist kein wahrer Mann.“ Nicht dass ich es noch irgendjemanden beweisen wollen würde, aber ich bin ein wahrer Mann!
(Am Tag der Deutschen Einheit auf „Der Mauer“ machte mich ein Freund aufmerksam, dass können nur ganz wenige Deutsche behaupten)
Um 18 Uhr und mit noch 3 Stunden Fahrt in Aussicht ging es erschöpft nach Hause. Dachten wir. Um 21 Uhr bogen wir in eine Gasse ein und wurden gebeten noch ein Tee-Haus zu besuchen. Es war wieder einer dieser Shops, von denen wir täglich zwei besuchen mussten. Während die Mehrheit noch etwas verdutzt und unglaubwürdig langsam aus dem Bus stieg, blieben 2 Freunde und ich zunächst im Bus sitzen. Das Ehepaar aus London suchte indes die nächste U-Bahn Station raus. Die war auch schnell gefunden und der Entschluss gefasst. Unser Guide konnte jedoch kein Verständnis zeigen. Im Gegenteil. Als sie ihm das Geld geben und gehen wollte, wurde er laut und versuchte uns regelrecht zu zwingen ins Tee-Haus zu gehen. Letztendlich hatte der Guide nur die Option das Geld zu nehmen und sie gehen zu lassen. Wir drei sollten dann auch nicht mehr in den Shop, denn sonst würde er erneut sein Gesicht verlieren, so meinte er flapsig. Kein Problem, dachten wir uns. Aber dieser eindrucksvolle Auftritt sollte Konsequenzen haben.

Dritter Tag (04.10.12)
Die Konsequenz war einfach: einen neuen Tourguide oder wir sagen die Tour ab. Und so begann unser aller Morgen etwas aufregend und für manche auch aufgeregt. Denn Plötzlich stand unser Guide von gestern im Hostel und fragte sichtlich erregt, warum wir uns beschwert hätten. Wir erklärten ihm, dass er uns gegenüber unhöflich gewesen sei und wir uns von ihm kein schlechtes Gewissen einreden lassen wollten, indem er uns vorwerfe, unseretwegen sein Gesicht zu verlieren. Die Diskussion ging noch etwas hin und her, aber ändern konnte es nichts an unserem Entschluss. Wir hatten den Reiseveranstalter angerufen und um einen neuen Guide gebeten und auch bekommen. Seine Strafe wäre ein halbes Monatsgehalt gewesen, sofern wir unsere Beschwerde auf Bitte des neuen Guides nicht zurückgezogen hätten. Es mag für beide Parteien wohl blöd gelaufen sein, aber wir stimmten überein, dass ein halbes Monatsgehalt in China für einen Tourguide viel Wert hat und auch über einiges entscheiden mag.
Wie auch immer, nach einem erregenden Morgen ging es dann erst mal in den Zoo; süße Pandas bestaunen. Pandas präsentierten sich uns als die wohl entspanntesten Tiere der Welt. Liegen mit dem Rücken auf dem Boden, oder lehnen gegen eine Wand, essen und schlafen. Und die Chinesen standen in gewohnt chinesischer Manier an, um die Pandas zu photographieren. (Chinesisches Anstehen ist oftmals mehr als natürliches drängeln und schieben zu sehen.)
Wir hatten Pandas gesehen und weiter ging es zum Olympischen Dorf von Peking; zum „Bird’s Nest“ und „Watercube“. Eine riesig lange und breite Promenade mit den beiden Stadien in der Mitte. Ein beeindruckendes Bild. Der „Watercube“ ist vor allem nachts nett anzusehen, wenn seine blasenförmige Oberfläche blau leuchtet. Natürlich gab es hier auch noch einige Photos in vielen Posen. Anpassen nach Maß.
Der anschließende Besuch im buddhistischen Lama Temple war eine interessante Erfahrung. Auf dem Gelände standen mehrere Temple gestaffelt, in denen verschiedene Buddhas für verschiedene Anliegen (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Tiere, Menschen und mehr) ihren Platz hatten. Im letzten Gebäude stand eine Buddha-Staue, 20 Meter hoch, 8 Meter in den Boden, 7 Meter im Durchmesser und alles aus einem Baum detailvoll geschnitzt. Vor diesen Statuen knieten die gläubigen Besucher nieder, zündeten unterschiedlich große Räucherstäbchen an und beteten. Je nach Größe und Anzahl der Räucherstäbchen sollte die Fürbitte schnell oder weniger schnell erhört werden. (Die Räucherstäbchen konnte man vor dem Temple bei den Mönchen kaufen, die sich damit nicht schlecht finanzierten, so unser Guide.)
Es lagen lange anstrengende Tage hinter uns, da lag es nur nahe, dass unsere europäischen Füße eine Massage gebrauchen könnten. Und als ob einer von uns gerade eine solche Fürbitte geleistet hätte, bekamen wir eine 30 minütige Fußmassage. Dafür wurden wir in eine Praxis mit traditionell chinesischer Medizin gefahren. Während der Massage erzählte uns ein Arzt, was mit unserem Körper nicht so in Ordnung sei. Er konnte es aus unseren Handflächen lesen. Für die sofort verschriebene Medizin hatte aber zufälliger Weise auch keiner von uns Geld mit. So verließ dem Arzt schnell die Motivation.
Als letzten Punkt unserer Tour waren wir eingeladen mit Rikschas durch die vorher schon erwehnte. „Hutong Area“ zu fahren inklusive Essenseinladung bei einer Familie dort.
Die „Hutong Area“ ist ein traditioneller Stadtteil von Peking, der noch gut erhalten ist. Die Häuser sind alle nicht größer gebaut als die „Forbidden City“, sodass der Kaiser eine gute Übersicht über seine Stadt hatte. An den teilweise fatierten Fassaden der Häuser waren über den Türen Halbkugeln ausgeschnitzt. Je nach Anzahl konnten die Bürger den Stand der Bewohner ablesen. Es wurde auch darauf geachtet jeweils nur mit Standesgleichen zu verkehren.
Das Essen war ein merkwürdiges Erlebnis. Wir wurden in ein Privathaus geführt und von einem Mann bekocht, den wir nicht kannten. Er behauste und bekochte er uns in seinem eigenen Haus, als sei es ein Restaurant. Dennoch es schmeckte gut.
Schließlich ging es zurück ins Hotel. Es war 14 Uhr und es passte uns ganz gut noch einige Stunden auf unseren Betten zu liegen und zu dösen und die Erlebnisse zu ordnen.
Natürlich sahen wir auch eine Menge anderer Langnasen in Peking, doch der Unterschied war, wir würden nicht nach dem Trip wieder zurück nach Deutschland fliegen und allen von unseren Eindrücken erzählen. Und dieser Unterschied fühlt(e) sich auf nicht ganz greifbare Art angenehm frei an, irgendwie war alles so selbstverständlich
Für abends hatten wir uns mit Icy, unsere Chinesisch-Lehrerin vom Seminar im Anfang des Jahres, zum Peking Duck essen arrangiert. Ihr Mann ist Inhaber eines angesehenen Restaurants in Peking uns so wurden wir mit seiner Hilfe in das beste Peking-Duck-Restaurant eingeladen, das es gibt. Nicht minder edel sah das Restaurant aus. Eine Menschentraube wartet im Eingang darauf, einen Platz zu bekommen und das Essen übertraf unsere Erwartungen!
(Zur Erklärung: Bei dem Gericht Pekingente bekommt man ungesüßte hauchdünne Pfannkuchen, etwa Handteller groß, in die man das in kleine Scheiben geschnittene Entenfleisch mit einer BBQ ähnlicher Sauce und Gurke legt und aufgerollt isst.)
Neben dem berühmten Gericht gab es noch diverse andere Spezialitäten, die einander geschmackstechnisch in nichts nachstanden. Bis auf die kleinen Törtchen zum Dessert. In puncto Dessert können sich die Chinesen noch so einiges abgucken. Desserts gibt es hier in China generell nur sehr sehr sehr selten.
Um unseren Abend und uns zu feiern ging es anschließend auf die Partymeile. Diese war mit einer schmalen nicht allzu langen Straße recht überschaubar, aber dafür bestand sie auch nur aus Discos, Bars, kleinen Shops und einigen Straßenständen, die ihr Essen anboten – Stände bei denen man in Deutschland wohl nie etwas essen würde. Vielleicht auch weil neben Teigwaren auch Würmer und ähnliches angeboten wurde –. Und da alles Eintrittsfrei war, konnten wir immer wieder zwischen drei Discos wechseln. Es tat gut mal wieder laute Musik zu hören und richtig tanzen zu können. So blieben wir auch bis alles um 4 Uhr dicht machte.
Leider wurden wir auch Zeugen zweier Schlägereien. Es wurde sich mit purem Verachtung ins Gesicht geschlagen, es flogen Flaschen und es ging in Überzahl auf einander los. Einer wurde zu Boden gedrückt und der andere schlug und trat auf den am Boden liegenden ein. Mit der Art, wie diese Unstimmigkeiten ausgetragen wurden, war ich überfordert. Es brauchte erst einen lauten Aufschrei und das Aufbäumen von einem Freund, das ein Ablassen bezweckte, um mich aus der Situation selber zu lösen.

Vierter Tag (05.10.12)
Nach einer langen überwiegend sehr spaßigen Nacht machten wir uns einen entspannten Tag. Spät aufstehen und lange Frühstücken. Wir saßen mal wieder in „Helen’s Bar“ und spielten „Mensch ärger dich nicht“ yu French Toast und Schokoladen-Pfannkuchen. Nostalgie pur nach den ersten zwei Monaten. Nein, so wehmütig dachten wir noch nicht. Es war einfach schön auch mal wieder etwas Gewohntes vor sich zu haben.
Vielmehr sollte dieser Tag auch nicht hergeben. Aber es war genau das Richtige.

Fünfter und sechster Tag (06. – 07.10.12)
Wir wachten auf und lachten dem Tag nur kurz entgegen. Es hieß packen und 32 Stunden Zug fahren. Mit dem wesentlichen Unterschied, dass wir auf der Hinfahrt noch kleine Betten hatten und diesmal durchgehend sitzen mussten. Also 32 Stunden sitzen und nicht Duschen. Ich konnte es nur mit Humor nehmen. Aber irgendwie war es auch okay. Es hatte sich definitiv gelohnt!
Am nächsten Tag kam ich endlich in meinem Apartment an. Schon voller Vorfreude auf die Dusche, neuen Klamotten und ein Bett schloss ich meine Tür auf und durfte kurz darauf feststellen, dass ich dieses mal zur Abwechslung nur brühend heißes Wasser hatte. Unter eine kalte Dusche kann man sich ja noch zwingen, aber so bei so heißem Wasser hätten ich mir am Ende noch eine Verbrühungen geholt. Klasse, dachte ich, also Waschlappen und ganz vorsichtig. Leider hatte ich meine Waschmaschine auch schon beladen und angestellt, als mir auffiel, dass bei heißem Wasser der Dichtungsring nicht ordentlich abschloss. Eine mittelschwere Katastrophe konnte zum Glück herhindert werden. Dennoch, die Klamotten waren schon zu nass um sie einfach aufzuhängen und die Maschine zu leer, als dass die Schleudern würde. Schon völlig genervt von meinem aufwendig Akt der Reinigung, hatte ich nun eine neue Beschäftigung gefunden: Meine Waschmaschine mittels meiner Thermoskanne auffüllen bis sie endlich schleudern würde. Einfach nur noch ins Bett, bevor hier heute noch irgendetwas passiert, was ich oder er/sie/es bereuen würde.

All die Eindrücke, die ich in Peking aufgenommen hatte, ließenund lassen mich noch viel nachdenken, ohne direkt zu Ergebnissen zu kommen. Vielleicht auch weil ich nicht zwingend nach Ergebnissen suchte. Vor allem die Bilder der Schlägereien und die, der massive Armut waren schwere Kost für mich. Kinder, alte Menschen und auch eine Kleinfamilie bettelten und suchten nach Hilfe. Auch wenn Bedenken hinsichtlich von organisiertem Betteln etc. geäußert wurden, war es bedrückend mit anzusehen. Armut bleibt es dennoch und besonders für die Kinder bleibt es schlimm…

Ich würde gerne noch mal nach Peking um mehr Zeit an den jeweiligen Orten zu verbringen. Die Gelaende waren meist so groß, man hätte gut einen halben Tag dort zu bringen können, glaube ich. Außerdem würde ich auch gerne zu einer anderen Zeit nach Peking reisen, wenn es nicht ganz so überlaufen ist, wie es wohl ohnehin schon den Eindruck macht.


__________________________________________________________________________________


Our first holidays in China were about to come up; National Day (01.10) and the so called “Mid Autumn Festival” and we decided to go to Peking.
After some back and forth and a lot of help to buy the rare train tickets we set off on Sunday (30.09). It was said that we would sit 22 hours on the train, 22 long and boring hours where we could do hardly anything. “22 hours minus 8 hours of sleep…. Well if I have nothing to do anyway, let’s say 12 hours of sleep and doze. Then some talk with the others and listening to music; the time will pass somehow.” But quickly after the departure every one of us was engaged into a conversation and absorbed by “an (own) personal Chinese” – everything in Chinese of course. And to fulfill the Chinese culture naturally Lasse and I were invited to drink. First here, afterwards here. As to me, I only had two beers and one soused chicken leg.. “No thank you very much. Very spicy”, I could decline with thanks the second round of this unusual snack. And while oneself more or less communicated with the opposite by testing the so far learned vocabulary, other sounds and gestures and tried to translate some words with the cell phone, elongated a Chinese head from everywhere to carefully wait for what the “Long nose” would say next. Even if the conversations were not from high intellectual content and we did not understand everything the talks went on and on pretty well.
We often repeated our answers as the questions did so whenever one was found by a new dialogue partner. But one of us on the other hand managed it to find out about a launching platform for spaceships near our city whereas I came so far to talk about girlfriends. And in case one did not exactly understand whatever the talk was about the name of the game was: laugh when everybody else is laughing, interpret the facial expressions and repeat the last few words nodding or head-shaking. That helped most of the times.
20 hours passed by and I longed for a shower and a lavatory. A lavatory which could be closed. I began to gather my belongings when I was told that we would still drive ten hours. “Sure and I am the Queen of England.”, I said to my friend incredulously. And while I started to realize that my friend should be right, I was finally convinced as the train just would not stop after 22 hours.
After 32 hours we finally arrived in Peking and in that moment we stepped out the train station the city and name “Peking” was clarified to us: There were people everywhere. Not for nothing were we prepared by our teachers: “During National Day whole China is traveling and half of China is traveling to Beijing.” Nothing else was impressively proofed to us in those four days.
.
(Just Peking already has a population of 20 million inhabitants plus all the “tourists”, as if they have nothing better to do than to travel to where we are traveling to.) I have to add; as I was told the Chinese have generally only very few holidays, besides the official holidays they only have about seven days off per year. So every holiday must be used wisely.
After our arriving in a very international hostel we tried to find our way in the direction of something to eat. As nearly everywhere in China, as far as I can evaluate, there is mostly not a lack of offers. One only has to decide. Streets and alleys with a variety of restaurants and street kitchens which most often like to present their goods can be found quickly.
Very interesting were the silk worm puppets viewed by a friend and me. How could it be different, of course the one lead to the other and in the next minute both of us had one of those nicely decorated in our hands. Once smelling, consistency check, first try, “can I really do that?! Whatever. When in Rome, do what the Romans do.”, second try and gone. Hmm okay, does not taste as if there will be a rerun of that. Just in case you ask yourself how it tasted, I can tell that much; it did not taste like chicken as else any other delicacies tried and evaluated by TV reporter for some shows.
Afterwards we also had some very delicious Dumpling.


First day (02.10.12)
The next day we were picked up at out hotel from our guide. Together with three American, two Britains and two Canadians we drove to the “Forbidden City”. We went off the bus and we were shown dimensions which - after careful consideration - could have not came off any different for a city in which a quarter of Germany’s population would fit in: streets partially with ten lanes through the city centre, squares and houses as big as if the government was giving the space away as a present. And wherever you looked there was a sea of black-haired heads. “Good morning China.”
Consistently photos were taken; with this motive and with that one, now smiling, now serious, and one for grandma and and and. Posing and taken photos is what the Chinese can do really well. Not a long time after arriving we exotic birds were also declared as a great motive. Those who could speak English asked politely whether they could take a photo with us, the others pointed wither the fingers at the camera and smiled. “Well, I can play the same game as they do.”, I said to my friend Lasse. “Be ready and take your camera up.”, I said. “Excuse me, can I take a photo with you?” I asked and pointed to Lasse. Joyfully the rest of the family sprang into the picture and before I could put on my smile on my right and left side there were suddenly ten Chinese waiting happily for the photo to be taken. “Now like this” ordered after the first photo. I did not have to say more. I stood still and watched what happened. Suddenly a cluster of people has gathered around Lasse and me. I have to admit, a little strange was this game but it guarantees fun if you let yourself in for it. 
To the “forbidden City”: It was initially the Emperors residence. Only the Emperor, his wife and a few chosen people were allowed to enter the palace. The complex is built rectangular which symbolized the worldly. (Round shapes always symbolized the heavenly.) There are all together 99.5 rooms. 0,5 rooms less then the God’s kingdom was believed to be big. Besides the Architecture also the colours played an important key role.
In times of the Emperor no house could be built higher then his palace, too. This still shows the so called “Hutong Area” With all those details the Emperor showed his bound to God.
Am impressive housing with big modest squares, long houses with colourful facades and much of superstitiousness.
Afterwards we went to a shop for silk products where we were also shown how silk is “harvested” from the silk worm puppets. The main reason why our guide has driven us there was that we spent money on those expensive goods, at least that was our first impression. But because nobody of us had the necessary change for that we went outside pretty soon. Back at the bus our Guide asked us noticeably angry why would have booked the tour if we would go out of the shop so quickly. He just had lost his face. Well, we wanted a cheap tour and see the “Forbidden City” that’s why…
(This kind of shop was presented to us two times a day during our tours. As already assumed the tours were so cheap because the tour operator had some sort of contracts with the shops from which both would benefit somehow. And our guide did not exactly lost his face that in fact money because we did not stayed in the shop for the scheduled 40 minutes. However, we could see whatever we wanted to see and it was not us who had a contract.
At the end we visited the “Temple of Heaven” and “Summer Palace”. Both sounded more spectacular to me than it was. At bottom it were gigantic places with restored, architectural good-looking houses and idyllic gardens.
In the evening we went to an international bar: “Hellen’s Bar”. Except for the waitresses there were only foreigners. And the menu showed us: Pancakes, pizza, French toast and many more delicious western foods.


Second day (03.10.12)
Again we were picked up at 7:30. This time with a much bigger bus and therewith more people. It took us two hours just to drive through Beijing and pick everyone up and again three hours to drive to the “Emperors Tomb”. So enough time to sleep. After the not quite so exciting grave we drove on to the “Great Wall”. The streets were jammed and crowded but as we stood on the “Wall” it was all the waiting worth. The weather was perfect and there were not even close as many people as we had feared.
A construction unparalleled with a breath taking view! Downwards we went in a kind of bobsleigh. And whenever you should visit the “Great Wall” it is only recommendable.
I can not express the impressions as well as it could create the right picture in your mind. But maybe the picture on my blog can help a little.
There is a Chinese saying: “A man who has not climbed the “Great Wall” is not a true man.”. Not that I wanted to proof it to anybody but I am a true man!
(At the Day of German Unity I stood on “The Wall” a friend of mine reminded me. That is something only a very few Germans can say!)
At 6 p.m. and with a three hour ride in prospect we went home wearily. At least we thought so. At 9 p.m. we turned into a small alley and were asked to visit “this nice Tea-House”. Once more it was one of those shops. While the majority still a little confused went inside the couple from Britain looked up the closest subway station which was found quickly. Our guide on the other hand could not show any understanding. On the contrary. As the couple wanted to give him the money and leave our guide became angry and loudly. He downright wanted to force us to go into the shop. In the end he could only take the money and let them leave. Two friends and I who had watched the scenery wanted to go to our friends also should not go inside anymore because otherwise he would lose his face (again).


Third day (04.10.12)
The consequence of this performance from the evening before was easy figured out: A new guide or we would chancel the tour. And so our all morning started anxious and tensely as our old guide suddenly stood in our hostel lobby and asked us angrily why we would have complained. We explained to him that he was impolite and that we did not need him to make us a bad conscience as he would tell us again and again that he lost his face because of us. The discussion went on and on but did not effect any change in our decision. We had called the travel agency’s head and asked for a new guide. The punishment for the other guide would have been a half months salary if we would have not withdrawn our complain. It did not go well for either parties but were all agreed that it was a lot of money for guide in China which could decide about more things then we might think about.
However, after a exciting morning we first went to the zoo to see Pandas. Those animals presented themselves as the probably relaxed beings on this planet. Lying down on their backs or sitting upright against a wall, eating bamboo and sleeping the rest of the day while the Chinese gathered in usual manner around to take a picture. (The “queuing up” in China is more to be considered as some kind of polite pushing.)
We had seen the Pandas, next stop “Olympic Village” with the “Bird’s Nest” and the “Water Cube”. A huge promenade with those two stadiums in the middle. An impressive picture! The “Water Cube” is especially nice viewed at night when the lights are better seen. Of course there were also taken a lot of photos.
The following visit at the Buddhistic “Lama Temple” was also a very interesting experience. On the area were built some temple in which different Buddhas had their place for different needs (past, present, future, animals, humans, and more). In the last building was a gigantic Buddha which was 20 meters high, 8 meters in the ground and 7 meters in diameter and the whole statue was made of one big piece of wood. The believing guests set different seized incense stick on fire and prayed kneeling down. The different seizes of the incense stick are supposed to make the wish become earlier or later true depending on how thick and long. (As our guide told us those sticks are sold by the monks who would earn a lot of money.)
Long exhausting days had passed and our big European feet could have needed a small foot massage. And as if someone had prayed with a rogation for it we next drove to a medical praxis for traditional Chinese medicine and received a 30 minute foot massage. Meanwhile the massage a doctor told us about our health by reading our palms. For the issues and diseases he had discovered he also had the right medicine prepared. But still nobody really had the necessary change for it. Because his medicine was not bought the doctor’s motivation disappeared quickly.
The last point on our itinerary was the already mentioned “Hutong Area”. We were driven around in rickshaws and stopped by a family who prepared our lunch.
The “Hutong Area” is a or better the traditional part of Beijing which is very well preserved. All the houses are built smaller than the emperor’s so that he had an overview over his city. At the sometimes detailed decorated facades were above the door hemispheres carved. From the number of hemispheres one could tell how important the residents were. It was carefully paid attention to who would communicate and socialize with whom.
The meal was a strange experience. We were lead into a private household where a man cooked for us. He cooked for us and bid us welcome as if it was a restaurant. Still the lunch was very good.
Then it was time to go back to the hostel. It was 2 p.m. and we were glad to be able to have some downtime and relax a little, also to recall all the things we had seen and sort them.
For the evening we had planed to meet our Chinese teacher from the two week meeting in the beginning of the year to eat Beijing duck. Her husband also owned a restaurant which apparently ran very well. With his connections we got a reservation at the best restaurant for Beijing duck. It looked not less noble. Many people gathered around the entrance and waited for a free table and the food exceeded all expectations by far! Besides the famous Beijing duck there were a lot of other dishes such as fish, different vegetables and other meat and each was better than the one before. It was a tasty enjoyment except from the small cupcakes. In terms of desserts the Chinese can still learn a lot. Desserts are generally very seldom seen in China.
To make our coming together perfect we went to a party street – a small street in the back of a big shopping area. Some discos, bars, shops and street food restaurants which presented their food – one can not call them restaurants it was more of a one man street shop where in Europe and North America probably nobody would ever buy anything, maybe also because the assortment was not only bread and alike but also worms and other delicious speciality.
Everything was without any entrance payment so we could change every now and then from one place to the other. It felt so good to dance to loud music once again.

Unfortunately we became witnesses of two fights. It was beaten despisingly in each others faces, bottles were thrown and one attacked each other in superior number. One held the other one to the ground and the next one hit kicked the one on the ground. I had troubles to realize what happened and to cope with this kind of brutality. I was too overwhelmed. It took a loud outcry from a friend of mine which was aimed to effect a separation to detach from the situation myself.


Forth day (05.10.12)
After a long and mostly happy night we decided to have an easy time the last day; waking up late and having breakfast for a long time. One more time we sat in “Helen’s Bar” and played “ludo” while eating French toast and pancakes with chocolate. Pure nostalgia after the first two months. No, we were not so wistful yet. It was just nice to eat and have something familiar in front of ourselves.
This day was not supposed to bring up anything more. And it was exactly the right thing.


Fifth and sixth day (06. – 07.10.12)
We woke up and did not have enough time to put on our smile for the day. Our plan said pack things and 32 hours of train ride. This time with a significant difference. While we had beds on the way to Beijing, on the way back now we only had seats. 32 hours sitting and no shower. I only could handle it with sense of humor. But somehow it was all right. It definitely had paid off. 
The next day I finally arrived in my apartment. Already full of pleasant anticipation for the shower, new clothes and my bed I opened the door and may detect that this time for a change I only had brewing hot water. One always can force oneself to go under a cold shower but with so hot water no chance. “Very nice” I thought: So flannel and really careful. Unfortunately I had also loaded and turned on my washing machine as I remembered that whenever I had tried to wash my clothes with hot water joint ring would not hold in all the water. An intermediate catastrophe could be avoided. Still the clothes were already too wet to take them out again and there was too less water that the machine would run. Totally annoyed I had found a new task: filling up the machine with my thermos bottle until it finally ran. Now I just went to bed as quickly as possible before something else happened which he/she/it would regret.


I thought long times about all the very special experiences I had made in Beijing and still think about them without coming to a direct solution or end, maybe also because I did not want to find a solution to all my thoughts. Especially the picture of the fights and the massive poverty stayed in my mind. Children, old people, and small families begged and looked for help. Even if there were concerns about “the organizational begging” or mafia it was still depressing to see it. It still is poverty either way particularly for the children is it horrible…


If I had the chance I would like to go to Beijing again. Then with more time to see more of the places we have visited. And I would also travel to a different time, sometime when not half of China is traveling to Beijing.









Day 1
"Forbidden City"  



 "Temple of Heaven"



 Day 2
"Great Wall"









"Lama Temple"


(Der Himmel: Gläubige müssen nach dem Tod zu dem Haus hochklettern
The Heaven: Beliveres need to climb up to the house in their afterlive.)
 




(Buddha-Staue, 20 Meter hoch, 8 Meter in den Boden, 7 Meter im Durchmesser und alles aus einem Baum detailvoll geschnitzt
Buddha: 20 meters high, 8 meter into the ground, about 7 meter in the diameter and everything made out of one big piece of wood.)
 




 "Olympic Village"
 



Friday, September 21, 2012

Morgensport und Schule

Das Schulsystem in China unterscheidet sich doch arg von dem Deutschen und dem wie ich es mir vorgestellt habe. Das Schulsystem zeigt, das Einzige was zählt sind Noten und Leistung. Kinder im Alter von 11 - 15 (das Alter meiner Kinder) müssen hier montags - freitags von morgens 7:30 Uhr bis abends um 18:00 Uhr yur Schule gehen. Zwischendurch haben sie eine dreistündige Mittagspause. Schüler zwischen 16 - 19 müssen montags bis freitags von morgens 7:30 Uhr bis abends 22:30 Uhr zur Schule gehen. Sie haben eine dreistündige Mittagspause und eine einstündige Pause für das Abendessen. Am Samtag haben die Schüler von 14:30 Uhr bis 22:30 Uhr Schule wieder mit einer einstündige Pause am Abend und am Sonntag gibt es dann nur noch Abendklassen, also von 18:00 Uhr bis 22:30 Uhr. Dazu kommen die Hausaufgaben, die nie unter zwei Stunden in Anspruch nehmen und am Wochenende auch gerne mal vier Stunden.
Es ist unmenschlich die Kinder bis spaet abends in ihren Klassenraeumen zu sehen. Die Kinder haben kaum Zeit für andere Aktivitäten und eine Beziehung wird schon gar nicht akzeptiert. Eine Freundin oder ein Freund könnte schließlich eine potenzielle Ablenkung sein.
Um bei all dem Gepauke noch auf der Höhe zu bleiben gibt es jeden Morgen um 10:10 Uhr für 10 Minuten ein paar Sportübungen - alle zusammen und alle im Gleichschritt.






Wednesday, September 5, 2012

Hier eine paar erste Eindruecke vom Uterrichten:

Das Unterrichten macht Spass. Die Kinder sind alle sehr aufgeregt. Einige Klassen sind besser als andere- natuerlich.
Ich hatte gerade zwei Stunden. In der erst durfte ich die English-Lehrer unterrichten. Tja das lief eher semigut. Also es sind 5 Lehrerinnen von vielleicht insgesamt 15 English-Lehrern gekommen. Dann habe ich mich vorgestllt und und den Postkarten von meinen Staedten gegeben mit der Aufgabe einfach ein paar Woerter dazu zu sagen. Ich habe auch noch gesagt, dass sie auch die Farben beschreiben koennen. Es sollte nicht viel sein. Hm naja also eine hat es dann auch gemacht, die anderen haben mich glaube ich nicht ganz verstanden. Dann habe ich denen die Postkarten mit nach Hause gegeben, damit sie ein paar Saetze darueber schreiben. Lehrern Hausaufgaben aufgeben- das ist schon eigentuemlich. :-) Mal sehen wie viele von denen ihre Hausaufgaben machen.

Meine zweite Stunde eben war dann besser. Ich habe mich, meine Familie und Deutschland vorgestellt und dann am Ende eine offene Fragerunde gemacht. Einige konnte echt gut Englisch. Teilweise besser als der ein oder andere Lehrer, hatte ich das Gefuehl.
Und nach Ende der Stunde, kamen die Schueler zu mir und wollten alle eine Autogramm. Das war so merkwuerdig. Dann steht da eine aufgebrachte Klasse im Pulk vor dir und draengeln mit Stift und ihren Buechern nach vorne und man wess gar nicht welches Buch man als naechstes unterschreiben soll. Dann fragen sie mich, ob ich mit ihnen Fussball spielen wuerde und mit mir Freunde sein koennen. Der eine wollte sogar eine Umarmung - da bin ich dann irgendwie drum rum gekommen. Dann will ich in meine Office gehen und die Klase folgt dir, will dies und das noch wissen. Es macht richtig Spass wie du siehst. Ich hoffe nur dass ich nicht zu locker bin. Aber ich denke, zu den Schuelern, die es ausnutzen, zu denen kann ich auch streng sein sein. Die Zukunft soll es zeigen.

Ab Gestern habe ich hier sogar auch warm Wasser. Auch keine Selbstverstaendlichkeit, wie ich feststellen durfte.

Gruss
Leon (李 昂Li Ang)





Kulturschock inklusive Gefühlsschwankungen/ Culture shock inclusiv a varaition of feelings

Für den folgenden Text sind mir viele Überschriften eingefallen; Föllerei und Saufgelage; Höflichkeit und Benehmen sind nicht gleich Höflichkeit und Benehmen; Meine neue Familie: „ich bin dein neuer chinesicher Vater“, „ich bin auch deine neue chinesische Mutter“; …

Wie auch immer. Ich war nun seit fünf Tagen in meinem "neuen zu Hause auf Zeit".
Nach 2 Stunden fliegen, 5 Stunden am Flughafen Xian warten (Stadt der Terrakotta Soldaten), weiteren 2 Stunden Flug und einer Stunde Fahrt, waren ich und 10 weitere Volontäre endlich in unsere Heimat für ein Jahr angekommen. Es war gut zu wissen, bald den Koffer richtig auspacken zu können und nicht wie die zwei Wochen zuvor, aus dem Koffer zu leben. In meinem Fall musste das Auspacken noch einen Tag länger warten. Eine Holzverkleidung, die an die Wand genagelt war mit einer Stange von einer zur anderen Seite wird also meinen Kleiderschrank darstellen. Die Tapete wellt sich schon von unten hoch und schließen wollen die Türen auch nicht schliessen. Ich beschloss mir Kleiderbügel für sämtliche Klamotten zu kaufen. Wer weiß, welcher Wurm sich dazu entscheidet, aus dem Loch rauszukommen, das in der Wand meines improvisierten Kleiderschrank ist und sich ein flauschiges neues zu Hause zu suchen. Aber auch das war schnell geschafft. Und damit auch der erste kompletten Tag in einer neuen Stadt. Die erste Nacht war wenig erfolgreich mit wenigen Stunden Schlaf. Denn als ich bei meiner Ankunft in meinem Apartment freudig die offensichtlich neugekaufte Bettdecke sah und sie hoch hob, um mich überraschen zu lassen auf was ich denn schlafen dürfte, stellte ich zu nächst zufrieden kopfnickend eine Matratze fest. Hätte ich sie mal angehoben. Denn Als ich mich dann abends geschafft vom Flug und Willkommens-Dinner ins Bett legte, stellte sich heraus, dass die für weich geglaubte Matratze doch gar nicht so weich war, sondern eher semiweich bis hart wie Holz. Kein Wunder, erfühlte ich, die Matratze war auch weniger Matratze als vielmehr eine 10 Zentimeter dicke Schicht aus mehreren Lagen von Bambusmatten. Erstaunlicher Weise war die jedoch mit Nichten das Problem meiner durchwachsenen Nacht. Vielmehr die vielen Eindrücke des Abends. Und damit möchte ich jetzt auf die Überschrift eingehen. Als wir also vom Flughafen abgeholt wurden, hatten ich 15 Minuten Zeit um unsere Apartment zu entdecken, ehe wir dann zum Essen eingeladen wurden. Zwei Freunde und ich zusammen mit dem Direktoren der Schulen, den Englischlehrern und anderen wichtigen Personen, saßen wir in einem großen separaten Raum in einem Restaurant. Mein zukünftiger Direktor und ich waren als erstes eingetroffen und saßen bereits mit Zigarette im Mund am Tisch. („Eine Höflichkeit in China abzulehnen kommt dem „Gesichtvelieren“ gleich. Überlegt euch gut bevor ihr nein sagt“, hieß es in der Vorbereitung.) Also gut, dachte ich mir, Leon der erste Eindruck zählt. Es ist schwerer einen ersten Eindruck zu verbessern, als ihn zu verschlechtern. Außerdem kannst du ja paffen. Nach einer Weile traf der Rest ein und somit meine Rettung. Endlich würden sich nicht mehr alle Augen auf mich konzentrieren, sodass mir nicht jede zweite Sekunde eine Zigarette oder ein, wie die Chinesen es verharmlosen, Weißwein (eigentlich Wodka) angeboten würde. Um die Zigaretten kam ich dann nach einiger Zeit auch drum herum, nicht jedoch um den Alkohol. Schön dachte ich mir, seit meiner Rückkehr von meinem USA-Austausch 2010 hatte sich mein Alkoholkonsum von selbst um 80 Prozent zurück geschraubt und jetzt sitze ich hier. Und dabei hatte ich es schon geschafft für mich und meine Freunde um Schnapsgläser zu bitten denn der Rest trank aus bauchigen Weingläsern – immer bis zur Hälfte gefüllt. Also ein Willkommens Tost – okay. Ach ja es sind ja zwei Schulen, also zwei Direktoren, ergo zwei Mal willkommen geheißen werden und somit zwei Toste - okay. Wie der Principle auch noch?! …. Wie man sich denken kann, hat es jeder geschafft, im relativ regelmäßigen Abstand denselben Inhalt in immer denselben Worten in verschiedener Reihenfolge aufzusagen und uns dabei Wein einzuschenken. Auch mein Bitte: „Aber die ist mein letztes Glas, okay?!, wurde nicht so ernst genommen. So trank ich fünf letzte Male, ehe ich mich rettete, indem ich behauptete ein Leistungssportler in Deutschland zu sein und in Deutschland noch nie getrunken zu haben. So wurde ich dann irgendwann verschont. Der Rest der "Tafelrunde" jedoch nicht. Immer und immer stand einer auf, nahm sich die Flasche und ging einmal um den kompletten Tisch, um mit jedem anzustoßen. Man sprach sich den größten Respekt aus und stieß mindestens fünf Mal an. Dabei, so glaube ich erkannt zu haben, kommt es beim Anstoßen auch drauf an wer sein Glas niedrigen bzw. höher hält. Alles eine Sache des Respekts. (Mal sehen, ob sich meine Beobachtung noch bestätigt.) Das machte jeder anwesender bis dann wirklich alle in feuchtfröhlicher Stimmung waren, und die Frauen am Tisch dies aushalten durften.  (in China scheint es verpönt zu sein, wenn Frauen Hochprozentiges trinken oder rauchen.) So wurde ich dann auch schnell nach meiner Familie ausgefragt, und als sich mein Direktor mit überschwänglicher Freunde auf die eigene Nase tippte, um zu verstehen zu geben, dass er genauso alt sei wie mein Vater, wurde ich auch in der nächste Sekunde Sohn genannt und adoptiert. Davon geehrt fragte ich mich aber schnell, wie wir wohl wieder nach Hause kommen sollten. Hin war noch mein nun wankender Direktor gefahren. Am nächsten Morgen ging es wieder zur Arbeit. Vorbildlich.

Zwei Tage später wartete das nächste Bankett auf mich. Zum Dinner hatte ein Ehepaare eingeladen um über ihr Kinde und dessen Leistung in der Schule zu sprechen – so hieß es. De facto sah ich die Eltern nicht einmal wirklich ein Gespräch führen, stattdessen machten die anwesenden Lehrer viele Witze, aßen und schmatzen, tranken und rauchten. Wie immer stand einer auf und ging die Runde, und der nächste tat es ihm gleich und und und. Auch ich kam nicht drum rum. Obwohl ich versuchte deutlich zu verstehen zu geben, dass ich nicht trinke und nicht rauche würde. Doch mit jedem "Nein" schien mich mein neuen „Chinesischer Vater“ energischer, fast schon böse anzugucken. Anschließend wollte die Gruppe noch in eine Karaoke Bar. Diesem besoffenen Balg singen zu hören, wollte ich mir nicht an tuen. Ich ließ mich damit entschuldigen, dass der Rauch und der Alkohol mir nicht gut bekommen hätten und ich schlafen müsste. Übersetzt wurde die Entschuldigung damit angenommen, dass ich ja Ausländer bin und aus einer anderen Kultur komme. Sehr gütig.
Nach dem Abend schwor ich mir, kein Alkohol und keine Zigaretten. Es ist MEINE Gesundheit, da kann auch eine Kultur nichts dran ändern. Der Zufall meinte es gut mit mir, denn wieder zwei Tage später durfte ich mit auf eine Hochzeit kommen. Keine schlechte Erfahrung dachte ich mir und im Moment, wo ich die Tür hinter mir schloß, erkannte ich, dass es wieder ein großes „Fressen“ werden würde, natürlich mit Alkohol und Rauchen. Perfekt! Jetzt oder nie. Gespannt auf die Reaktion und mit meinen Gedanken bei meiner Taktik, folgte ich lautlos meinem Direktor. Und tatsächlich: Das Schnapsglas blitze mir entgegen und die Zigaretten, fein säuberlich auf einem Teller drapiert, dreht sich auf dem Drehtisch penetrant an meinem Platz vorbei. Ich wartete nur auf die Frage. – Und mein Direktor hatte den Satz noch nicht zu Ende gesprochen, als ich schon lächelnd ablehnte. Ich verstand sein chinesisch nicht, aber für schien ich auch chinesisch zu sprechen. Zumindest was mein Benehmen anging. Er ließ nicht nach. Genauso wie ich es mir gedacht hatte – und ins Geheime vielleicht auch gehofft. Aufhören wäre doch so einfach gewesen und hätte kein Aufsehen erregt, aber so würde er jetzt sein Gesicht verlieren (?!). Ein Englischlehrer neben mir übersetzte. Es ging hin und her. Bis ich sagte, dass ich eine Krankheit hätte und mein Körper weder Alkohol noch Zigaretten vertrage. Zögernd übersetzte der Lehrer. Ich konnte die Hoffnung in seinen Augen sehen, dass ich doch zum Glas greifen würde. Der Erfolg: Ich musste nur einmal meine Lippen mit „Juice“ (zu Deutsch Saft) benetzten. „Juice“ in China ist jedoch keine Saft, sondern dass was wir unter Wein verstehen. Es war mir klar, dass es alles nur Etikette und der Versuch war, mich in die Kultur einzuführen. Aber warum wollte er es so anstrengend haben?!

Das Essen, wie schon zu vor bewusst als „Fressen“ beschrieben, ist auch eine Eigenart für sich. Man sitzt also immer an einem großen runden Tisch zusammen. In der Mitte des Tisches eine große, runde, drehbare Scheibe, auf die verschiedene kleine Gerichte gestellt werden. Auch hier hatte ich meinen Direktor als aktiven Part neben mir sitzen. Ich nahm mir mein Essen, vorsichtig und zurückhalten – nicht immer wissend was es darzustellen hatte. Doch die kleine trinkfeste Person zu meiner Rechten suchte mir von allem das Beste raus und legt es mir auf meinen Teller. Ehrenvoll aber immer eine kleine Herausforderung. So aß ich bisher: Frosch, Hühnerfuß, Hühnerkamm, Kuhmagen, Schweinehaut und Schweinefuß. Ehrlich gestanden, vieles schmeckt nicht großartig nach irgendetwas. Der Kuhmagen schmeckt wie ein dünne Stück Schnitzel, dass so lange gebraten wurde, dass es wie eine Sohle schmeckte. Hühnerfuß,-kamm genauso wie Schweinefuß ist einfach nur eine Menge Fett in verschiedener Konsistenz. Wobei ich mit Schweinefuss schon sehr zu kaempfen hatte.
Während des Essens wird geschmatzt und geschlürft. Die Zigarette werden auf den Boden fallen gelassen, teilweise haengt man mit dem Kopf kurz über dem Teller bzw. der Schale und Ellenbogen auf dem Tisch, ständige klingelt ein Handy, das auch beantwortete wird, selbst wenn man gerade einen Tost empfaengt/ausspricht.
Bei den offiziellen Banquetts galten keine Sitten, die mir bekannt waren. Aber irgendwie gibt es wohl schon Benehmen. Alles Dinge, die ich noch raus finde und möchte.
Ein Willkommen der besonderen Art.



---------

I could have chosen so many headings for this text for instance: Gluttony and boozy sessions; Politeness and manners is not politeness and manners elsewhere; My new family: “ I am your new Chinese father”, “I am your Chinese mother, too”;…

However, I was for some days now in my new home. After 2 hours flight, 5 hours waiting in Xian (the city of the terracotta warriors), another 2 hour flight and an hour ride by car, we (me and 10 other volunteers) finally arrived at our "home for one year". It was good to know to be able to unpack the luggage soon and not, as the weeks before, live out of the suitcases. In my case this desired unpacking still had to wait another day. Some wooden panels which were fixed to the wall with a bar through it to hang up clothes should represent my wardrobe. The wallpaper already curved from the wall and the doors did not really want to close. I decided to buy hangers for all of my clothes. Who knows which little worm would change its mind and come out of the hole in the wall of my improvised wardrobe to look for a softer home? But that was also quickly done and therewith also the first complete day in my new city. The first night was not really blessed with a lot of sleep. Because when I arrived first in my apartment I looked for my bed to let me surprise on what I would sleep for the next year. I happily noticed the the obviously new bought mattress. I should have lifted the mattress. When Iied down to sleep after a stressful day of flights and welcome dinner I felt that the for soft believed mattress was not as soft as I thought but more hard as wood. No wonder, the mattress was less a mattress than more some layers of bamboo mats. But that was to my amazement not the problem of my marbled night. It was more the evening and welcome dinner with all its impressions. Therewith I want to tell you about all the headings.
So when we were picked up at the airport and driven home I had about 15 minutes to discover my apartment before being invited for dinner. Two friends and I together with the heads of school, the English teachers and some principles, sat in a big room in a restaurant separately by ourselves. My future headmaster and I arrived first and sat with a cigarette in our hands at the table. (“Be careful; to deny a polite offer in China leads to a loss of their face”, so it was said in our preparation meeting.) Okay Leon, I thought, the first impression is the most important one. It is harder to mend a bad first impression than to worsen a good one. Besides you can whiff and smoke to your lungs. After a while the rest arrived and therewith my rescue. Now all eyes would not concentrate only on me anymore so that I would not have a cigarette to whiff every two minutes or one of those so called “white wines” which is actually vodka. Great I thought, after my return from my USA exchange I nearly did not drink at all and about smoking; no mentioning– I never smoked before. And now I sit here. I have managed to get small shot glasses for my friends and me while the others drank out of wine glasses. So one cheers for the welcome – okay. Oh okay there are two headmasters so another cheers for welcome – okay. What, the principle as well?! … As you can imagine, spread over the time of dinner, everyone managed to say the same words in different orders to us and made us drink. Also my request:” But this is my last glass, okay?!” was not paid a lot of attention. Like that I drank 5 last times after I could save myself, saying that in Germany I am a top athlete and I never drank in Germany before. The rest of the "Round Table" kept drinking. Over and over again one stood up took the bottle of “white wine” and walked with it around the table to drink with every single one. Therewith one uttered a lot of respect to each other and clinked glasses at least 5 times meanwhile. (I believe I noticed that also the way the clink glasses shows respect. Whoever has his glass higher than the opposite when clinking is more respected.) That was done by every by everyone present until the gang was in a boozy mood and the women at the table needed to tolerate it. (In china the women most of the times are not allowed to drink at least the white wine and not smoke at all.)
After a while I was questioned about my family and as my headmaster gushily tipped one his own nose to show that he would be the same age as my father I was quickly called son by him. Honored by that I asked myself how we would get home since my now totally drunk headmaster has driven to the restaurant.
Two days later a parent of a student at my school invited the headmaster and some teachers to dinner and therewith also me. This would be normal I was told. Parents often invite teachers to dinner to talk about their school performance. De facto I did not see the parents talk to the teachers a lot in lieu the teachers laughed a lot about their jokes, drank and smoked a lot and ate noisily.
As the day before one stood up, took the bottle and made everyone one by one drink. And I had to drink, too even though I tried to make them understand that I would never drink and smoke. But with every time I said no my new “Chinese father” looked at me forcefully and nearly angry. I felt very uncomfortable. After being completely drunk the group decided to go to a karaoke bar. I did not want to hear this drunken pod singing so I chose to let me be excused because of a headache of all the alcohol. My excuse was accepted by the fact that I am foreign and therewith have a different cultural. Very amicable.
After this night I swore myself no alcohol and no cigarettes for me. It is MY health and no culture in the world has the right to harm me or my body. As chance would have it, two days later I was asked to join to a marriage. Not a bad experience I thought. But as I locked my apartment it dawned on me; another munching banquet with a lot of food – too much as always – and a lot of alcohol and cigarettes. Perfect! Now or never. Excited about the reactions they would show I figured out my tactic. As expected the “white wine” was already on the table as well as cigarettes. I was just waiting for the question as the "Lazy Susan" turned and passed the alcohol and cigarettes one and another time by my place. And my headmaster did not finish the sentence as I denied smiling. I did not understand his Chinese but I did understand his intention. He tried and tried and asked and asked. Just as I thought – and maybe even hoped. To understand and stop asking would have been so easy – too easy. It would have not caused a sensation but this way, his way he would lose his face now?! An English teacher next to me translated. It turned really to a little discussion as I finally said that I would have an issue with my body and I could not drink and smoke at all. Halting the teacher next to me translated as my headmaster still hoped that I would just take the glass and drink.
The success: I only had to take a little sip on the glass filled with “juice” (which was real wine now). I did know that it was only politeness and etiquette to introduce their culture to me. But why did he wanted it so badly and so arduous.

The meals as before pointedly described as munches are also something for its own. One sits at a big round table all together, in restaurants sometimes in a separate room, with a Lazy Susan on the table. Thereon a lot of food is placed and always way too much food. Here also I had my headmaster as an active part sitting next to me. I took some food carefully not knowing what each dish was made of but my neighbor looked for the best parts of every dish and gave it to me. Honoring but also always a little challenging. So far I ate: Frog, chicken’s feet and comb, cow’s stomach, pig’s skin and pig’s feet.
To be honest most of it has no real taste. The stomach tastes like nothing really it just is not very tender. The feet, skin, and comb is just a lot of fat in different consistencies. Whereas I had a lott troubles eating the pig’s feet.
All those for us weird dishes were justified by the Chinese with:”it would be good for the skin”,”the hair” and a lot of other parts of the body.
While eating everyone champed and slurped noisy and the bones and other not eatable things were spit out on the floor. One also hang just a few centimeters over ones plate and bowl and the based one body on the elbows. Every other minute a cell phone rang and it was always answered even though one was drinking with somebody. There were no manners I have known before. But somehow there must be manners. Things I still have to discover.
A special welcome.
Love,
Li Ang