Friday, September 21, 2012

Morgensport und Schule

Das Schulsystem in China unterscheidet sich doch arg von dem Deutschen und dem wie ich es mir vorgestellt habe. Das Schulsystem zeigt, das Einzige was zählt sind Noten und Leistung. Kinder im Alter von 11 - 15 (das Alter meiner Kinder) müssen hier montags - freitags von morgens 7:30 Uhr bis abends um 18:00 Uhr yur Schule gehen. Zwischendurch haben sie eine dreistündige Mittagspause. Schüler zwischen 16 - 19 müssen montags bis freitags von morgens 7:30 Uhr bis abends 22:30 Uhr zur Schule gehen. Sie haben eine dreistündige Mittagspause und eine einstündige Pause für das Abendessen. Am Samtag haben die Schüler von 14:30 Uhr bis 22:30 Uhr Schule wieder mit einer einstündige Pause am Abend und am Sonntag gibt es dann nur noch Abendklassen, also von 18:00 Uhr bis 22:30 Uhr. Dazu kommen die Hausaufgaben, die nie unter zwei Stunden in Anspruch nehmen und am Wochenende auch gerne mal vier Stunden.
Es ist unmenschlich die Kinder bis spaet abends in ihren Klassenraeumen zu sehen. Die Kinder haben kaum Zeit für andere Aktivitäten und eine Beziehung wird schon gar nicht akzeptiert. Eine Freundin oder ein Freund könnte schließlich eine potenzielle Ablenkung sein.
Um bei all dem Gepauke noch auf der Höhe zu bleiben gibt es jeden Morgen um 10:10 Uhr für 10 Minuten ein paar Sportübungen - alle zusammen und alle im Gleichschritt.






Wednesday, September 5, 2012

Hier eine paar erste Eindruecke vom Uterrichten:

Das Unterrichten macht Spass. Die Kinder sind alle sehr aufgeregt. Einige Klassen sind besser als andere- natuerlich.
Ich hatte gerade zwei Stunden. In der erst durfte ich die English-Lehrer unterrichten. Tja das lief eher semigut. Also es sind 5 Lehrerinnen von vielleicht insgesamt 15 English-Lehrern gekommen. Dann habe ich mich vorgestllt und und den Postkarten von meinen Staedten gegeben mit der Aufgabe einfach ein paar Woerter dazu zu sagen. Ich habe auch noch gesagt, dass sie auch die Farben beschreiben koennen. Es sollte nicht viel sein. Hm naja also eine hat es dann auch gemacht, die anderen haben mich glaube ich nicht ganz verstanden. Dann habe ich denen die Postkarten mit nach Hause gegeben, damit sie ein paar Saetze darueber schreiben. Lehrern Hausaufgaben aufgeben- das ist schon eigentuemlich. :-) Mal sehen wie viele von denen ihre Hausaufgaben machen.

Meine zweite Stunde eben war dann besser. Ich habe mich, meine Familie und Deutschland vorgestellt und dann am Ende eine offene Fragerunde gemacht. Einige konnte echt gut Englisch. Teilweise besser als der ein oder andere Lehrer, hatte ich das Gefuehl.
Und nach Ende der Stunde, kamen die Schueler zu mir und wollten alle eine Autogramm. Das war so merkwuerdig. Dann steht da eine aufgebrachte Klasse im Pulk vor dir und draengeln mit Stift und ihren Buechern nach vorne und man wess gar nicht welches Buch man als naechstes unterschreiben soll. Dann fragen sie mich, ob ich mit ihnen Fussball spielen wuerde und mit mir Freunde sein koennen. Der eine wollte sogar eine Umarmung - da bin ich dann irgendwie drum rum gekommen. Dann will ich in meine Office gehen und die Klase folgt dir, will dies und das noch wissen. Es macht richtig Spass wie du siehst. Ich hoffe nur dass ich nicht zu locker bin. Aber ich denke, zu den Schuelern, die es ausnutzen, zu denen kann ich auch streng sein sein. Die Zukunft soll es zeigen.

Ab Gestern habe ich hier sogar auch warm Wasser. Auch keine Selbstverstaendlichkeit, wie ich feststellen durfte.

Gruss
Leon (李 昂Li Ang)





Kulturschock inklusive Gefühlsschwankungen/ Culture shock inclusiv a varaition of feelings

Für den folgenden Text sind mir viele Überschriften eingefallen; Föllerei und Saufgelage; Höflichkeit und Benehmen sind nicht gleich Höflichkeit und Benehmen; Meine neue Familie: „ich bin dein neuer chinesicher Vater“, „ich bin auch deine neue chinesische Mutter“; …

Wie auch immer. Ich war nun seit fünf Tagen in meinem "neuen zu Hause auf Zeit".
Nach 2 Stunden fliegen, 5 Stunden am Flughafen Xian warten (Stadt der Terrakotta Soldaten), weiteren 2 Stunden Flug und einer Stunde Fahrt, waren ich und 10 weitere Volontäre endlich in unsere Heimat für ein Jahr angekommen. Es war gut zu wissen, bald den Koffer richtig auspacken zu können und nicht wie die zwei Wochen zuvor, aus dem Koffer zu leben. In meinem Fall musste das Auspacken noch einen Tag länger warten. Eine Holzverkleidung, die an die Wand genagelt war mit einer Stange von einer zur anderen Seite wird also meinen Kleiderschrank darstellen. Die Tapete wellt sich schon von unten hoch und schließen wollen die Türen auch nicht schliessen. Ich beschloss mir Kleiderbügel für sämtliche Klamotten zu kaufen. Wer weiß, welcher Wurm sich dazu entscheidet, aus dem Loch rauszukommen, das in der Wand meines improvisierten Kleiderschrank ist und sich ein flauschiges neues zu Hause zu suchen. Aber auch das war schnell geschafft. Und damit auch der erste kompletten Tag in einer neuen Stadt. Die erste Nacht war wenig erfolgreich mit wenigen Stunden Schlaf. Denn als ich bei meiner Ankunft in meinem Apartment freudig die offensichtlich neugekaufte Bettdecke sah und sie hoch hob, um mich überraschen zu lassen auf was ich denn schlafen dürfte, stellte ich zu nächst zufrieden kopfnickend eine Matratze fest. Hätte ich sie mal angehoben. Denn Als ich mich dann abends geschafft vom Flug und Willkommens-Dinner ins Bett legte, stellte sich heraus, dass die für weich geglaubte Matratze doch gar nicht so weich war, sondern eher semiweich bis hart wie Holz. Kein Wunder, erfühlte ich, die Matratze war auch weniger Matratze als vielmehr eine 10 Zentimeter dicke Schicht aus mehreren Lagen von Bambusmatten. Erstaunlicher Weise war die jedoch mit Nichten das Problem meiner durchwachsenen Nacht. Vielmehr die vielen Eindrücke des Abends. Und damit möchte ich jetzt auf die Überschrift eingehen. Als wir also vom Flughafen abgeholt wurden, hatten ich 15 Minuten Zeit um unsere Apartment zu entdecken, ehe wir dann zum Essen eingeladen wurden. Zwei Freunde und ich zusammen mit dem Direktoren der Schulen, den Englischlehrern und anderen wichtigen Personen, saßen wir in einem großen separaten Raum in einem Restaurant. Mein zukünftiger Direktor und ich waren als erstes eingetroffen und saßen bereits mit Zigarette im Mund am Tisch. („Eine Höflichkeit in China abzulehnen kommt dem „Gesichtvelieren“ gleich. Überlegt euch gut bevor ihr nein sagt“, hieß es in der Vorbereitung.) Also gut, dachte ich mir, Leon der erste Eindruck zählt. Es ist schwerer einen ersten Eindruck zu verbessern, als ihn zu verschlechtern. Außerdem kannst du ja paffen. Nach einer Weile traf der Rest ein und somit meine Rettung. Endlich würden sich nicht mehr alle Augen auf mich konzentrieren, sodass mir nicht jede zweite Sekunde eine Zigarette oder ein, wie die Chinesen es verharmlosen, Weißwein (eigentlich Wodka) angeboten würde. Um die Zigaretten kam ich dann nach einiger Zeit auch drum herum, nicht jedoch um den Alkohol. Schön dachte ich mir, seit meiner Rückkehr von meinem USA-Austausch 2010 hatte sich mein Alkoholkonsum von selbst um 80 Prozent zurück geschraubt und jetzt sitze ich hier. Und dabei hatte ich es schon geschafft für mich und meine Freunde um Schnapsgläser zu bitten denn der Rest trank aus bauchigen Weingläsern – immer bis zur Hälfte gefüllt. Also ein Willkommens Tost – okay. Ach ja es sind ja zwei Schulen, also zwei Direktoren, ergo zwei Mal willkommen geheißen werden und somit zwei Toste - okay. Wie der Principle auch noch?! …. Wie man sich denken kann, hat es jeder geschafft, im relativ regelmäßigen Abstand denselben Inhalt in immer denselben Worten in verschiedener Reihenfolge aufzusagen und uns dabei Wein einzuschenken. Auch mein Bitte: „Aber die ist mein letztes Glas, okay?!, wurde nicht so ernst genommen. So trank ich fünf letzte Male, ehe ich mich rettete, indem ich behauptete ein Leistungssportler in Deutschland zu sein und in Deutschland noch nie getrunken zu haben. So wurde ich dann irgendwann verschont. Der Rest der "Tafelrunde" jedoch nicht. Immer und immer stand einer auf, nahm sich die Flasche und ging einmal um den kompletten Tisch, um mit jedem anzustoßen. Man sprach sich den größten Respekt aus und stieß mindestens fünf Mal an. Dabei, so glaube ich erkannt zu haben, kommt es beim Anstoßen auch drauf an wer sein Glas niedrigen bzw. höher hält. Alles eine Sache des Respekts. (Mal sehen, ob sich meine Beobachtung noch bestätigt.) Das machte jeder anwesender bis dann wirklich alle in feuchtfröhlicher Stimmung waren, und die Frauen am Tisch dies aushalten durften.  (in China scheint es verpönt zu sein, wenn Frauen Hochprozentiges trinken oder rauchen.) So wurde ich dann auch schnell nach meiner Familie ausgefragt, und als sich mein Direktor mit überschwänglicher Freunde auf die eigene Nase tippte, um zu verstehen zu geben, dass er genauso alt sei wie mein Vater, wurde ich auch in der nächste Sekunde Sohn genannt und adoptiert. Davon geehrt fragte ich mich aber schnell, wie wir wohl wieder nach Hause kommen sollten. Hin war noch mein nun wankender Direktor gefahren. Am nächsten Morgen ging es wieder zur Arbeit. Vorbildlich.

Zwei Tage später wartete das nächste Bankett auf mich. Zum Dinner hatte ein Ehepaare eingeladen um über ihr Kinde und dessen Leistung in der Schule zu sprechen – so hieß es. De facto sah ich die Eltern nicht einmal wirklich ein Gespräch führen, stattdessen machten die anwesenden Lehrer viele Witze, aßen und schmatzen, tranken und rauchten. Wie immer stand einer auf und ging die Runde, und der nächste tat es ihm gleich und und und. Auch ich kam nicht drum rum. Obwohl ich versuchte deutlich zu verstehen zu geben, dass ich nicht trinke und nicht rauche würde. Doch mit jedem "Nein" schien mich mein neuen „Chinesischer Vater“ energischer, fast schon böse anzugucken. Anschließend wollte die Gruppe noch in eine Karaoke Bar. Diesem besoffenen Balg singen zu hören, wollte ich mir nicht an tuen. Ich ließ mich damit entschuldigen, dass der Rauch und der Alkohol mir nicht gut bekommen hätten und ich schlafen müsste. Übersetzt wurde die Entschuldigung damit angenommen, dass ich ja Ausländer bin und aus einer anderen Kultur komme. Sehr gütig.
Nach dem Abend schwor ich mir, kein Alkohol und keine Zigaretten. Es ist MEINE Gesundheit, da kann auch eine Kultur nichts dran ändern. Der Zufall meinte es gut mit mir, denn wieder zwei Tage später durfte ich mit auf eine Hochzeit kommen. Keine schlechte Erfahrung dachte ich mir und im Moment, wo ich die Tür hinter mir schloß, erkannte ich, dass es wieder ein großes „Fressen“ werden würde, natürlich mit Alkohol und Rauchen. Perfekt! Jetzt oder nie. Gespannt auf die Reaktion und mit meinen Gedanken bei meiner Taktik, folgte ich lautlos meinem Direktor. Und tatsächlich: Das Schnapsglas blitze mir entgegen und die Zigaretten, fein säuberlich auf einem Teller drapiert, dreht sich auf dem Drehtisch penetrant an meinem Platz vorbei. Ich wartete nur auf die Frage. – Und mein Direktor hatte den Satz noch nicht zu Ende gesprochen, als ich schon lächelnd ablehnte. Ich verstand sein chinesisch nicht, aber für schien ich auch chinesisch zu sprechen. Zumindest was mein Benehmen anging. Er ließ nicht nach. Genauso wie ich es mir gedacht hatte – und ins Geheime vielleicht auch gehofft. Aufhören wäre doch so einfach gewesen und hätte kein Aufsehen erregt, aber so würde er jetzt sein Gesicht verlieren (?!). Ein Englischlehrer neben mir übersetzte. Es ging hin und her. Bis ich sagte, dass ich eine Krankheit hätte und mein Körper weder Alkohol noch Zigaretten vertrage. Zögernd übersetzte der Lehrer. Ich konnte die Hoffnung in seinen Augen sehen, dass ich doch zum Glas greifen würde. Der Erfolg: Ich musste nur einmal meine Lippen mit „Juice“ (zu Deutsch Saft) benetzten. „Juice“ in China ist jedoch keine Saft, sondern dass was wir unter Wein verstehen. Es war mir klar, dass es alles nur Etikette und der Versuch war, mich in die Kultur einzuführen. Aber warum wollte er es so anstrengend haben?!

Das Essen, wie schon zu vor bewusst als „Fressen“ beschrieben, ist auch eine Eigenart für sich. Man sitzt also immer an einem großen runden Tisch zusammen. In der Mitte des Tisches eine große, runde, drehbare Scheibe, auf die verschiedene kleine Gerichte gestellt werden. Auch hier hatte ich meinen Direktor als aktiven Part neben mir sitzen. Ich nahm mir mein Essen, vorsichtig und zurückhalten – nicht immer wissend was es darzustellen hatte. Doch die kleine trinkfeste Person zu meiner Rechten suchte mir von allem das Beste raus und legt es mir auf meinen Teller. Ehrenvoll aber immer eine kleine Herausforderung. So aß ich bisher: Frosch, Hühnerfuß, Hühnerkamm, Kuhmagen, Schweinehaut und Schweinefuß. Ehrlich gestanden, vieles schmeckt nicht großartig nach irgendetwas. Der Kuhmagen schmeckt wie ein dünne Stück Schnitzel, dass so lange gebraten wurde, dass es wie eine Sohle schmeckte. Hühnerfuß,-kamm genauso wie Schweinefuß ist einfach nur eine Menge Fett in verschiedener Konsistenz. Wobei ich mit Schweinefuss schon sehr zu kaempfen hatte.
Während des Essens wird geschmatzt und geschlürft. Die Zigarette werden auf den Boden fallen gelassen, teilweise haengt man mit dem Kopf kurz über dem Teller bzw. der Schale und Ellenbogen auf dem Tisch, ständige klingelt ein Handy, das auch beantwortete wird, selbst wenn man gerade einen Tost empfaengt/ausspricht.
Bei den offiziellen Banquetts galten keine Sitten, die mir bekannt waren. Aber irgendwie gibt es wohl schon Benehmen. Alles Dinge, die ich noch raus finde und möchte.
Ein Willkommen der besonderen Art.



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I could have chosen so many headings for this text for instance: Gluttony and boozy sessions; Politeness and manners is not politeness and manners elsewhere; My new family: “ I am your new Chinese father”, “I am your Chinese mother, too”;…

However, I was for some days now in my new home. After 2 hours flight, 5 hours waiting in Xian (the city of the terracotta warriors), another 2 hour flight and an hour ride by car, we (me and 10 other volunteers) finally arrived at our "home for one year". It was good to know to be able to unpack the luggage soon and not, as the weeks before, live out of the suitcases. In my case this desired unpacking still had to wait another day. Some wooden panels which were fixed to the wall with a bar through it to hang up clothes should represent my wardrobe. The wallpaper already curved from the wall and the doors did not really want to close. I decided to buy hangers for all of my clothes. Who knows which little worm would change its mind and come out of the hole in the wall of my improvised wardrobe to look for a softer home? But that was also quickly done and therewith also the first complete day in my new city. The first night was not really blessed with a lot of sleep. Because when I arrived first in my apartment I looked for my bed to let me surprise on what I would sleep for the next year. I happily noticed the the obviously new bought mattress. I should have lifted the mattress. When Iied down to sleep after a stressful day of flights and welcome dinner I felt that the for soft believed mattress was not as soft as I thought but more hard as wood. No wonder, the mattress was less a mattress than more some layers of bamboo mats. But that was to my amazement not the problem of my marbled night. It was more the evening and welcome dinner with all its impressions. Therewith I want to tell you about all the headings.
So when we were picked up at the airport and driven home I had about 15 minutes to discover my apartment before being invited for dinner. Two friends and I together with the heads of school, the English teachers and some principles, sat in a big room in a restaurant separately by ourselves. My future headmaster and I arrived first and sat with a cigarette in our hands at the table. (“Be careful; to deny a polite offer in China leads to a loss of their face”, so it was said in our preparation meeting.) Okay Leon, I thought, the first impression is the most important one. It is harder to mend a bad first impression than to worsen a good one. Besides you can whiff and smoke to your lungs. After a while the rest arrived and therewith my rescue. Now all eyes would not concentrate only on me anymore so that I would not have a cigarette to whiff every two minutes or one of those so called “white wines” which is actually vodka. Great I thought, after my return from my USA exchange I nearly did not drink at all and about smoking; no mentioning– I never smoked before. And now I sit here. I have managed to get small shot glasses for my friends and me while the others drank out of wine glasses. So one cheers for the welcome – okay. Oh okay there are two headmasters so another cheers for welcome – okay. What, the principle as well?! … As you can imagine, spread over the time of dinner, everyone managed to say the same words in different orders to us and made us drink. Also my request:” But this is my last glass, okay?!” was not paid a lot of attention. Like that I drank 5 last times after I could save myself, saying that in Germany I am a top athlete and I never drank in Germany before. The rest of the "Round Table" kept drinking. Over and over again one stood up took the bottle of “white wine” and walked with it around the table to drink with every single one. Therewith one uttered a lot of respect to each other and clinked glasses at least 5 times meanwhile. (I believe I noticed that also the way the clink glasses shows respect. Whoever has his glass higher than the opposite when clinking is more respected.) That was done by every by everyone present until the gang was in a boozy mood and the women at the table needed to tolerate it. (In china the women most of the times are not allowed to drink at least the white wine and not smoke at all.)
After a while I was questioned about my family and as my headmaster gushily tipped one his own nose to show that he would be the same age as my father I was quickly called son by him. Honored by that I asked myself how we would get home since my now totally drunk headmaster has driven to the restaurant.
Two days later a parent of a student at my school invited the headmaster and some teachers to dinner and therewith also me. This would be normal I was told. Parents often invite teachers to dinner to talk about their school performance. De facto I did not see the parents talk to the teachers a lot in lieu the teachers laughed a lot about their jokes, drank and smoked a lot and ate noisily.
As the day before one stood up, took the bottle and made everyone one by one drink. And I had to drink, too even though I tried to make them understand that I would never drink and smoke. But with every time I said no my new “Chinese father” looked at me forcefully and nearly angry. I felt very uncomfortable. After being completely drunk the group decided to go to a karaoke bar. I did not want to hear this drunken pod singing so I chose to let me be excused because of a headache of all the alcohol. My excuse was accepted by the fact that I am foreign and therewith have a different cultural. Very amicable.
After this night I swore myself no alcohol and no cigarettes for me. It is MY health and no culture in the world has the right to harm me or my body. As chance would have it, two days later I was asked to join to a marriage. Not a bad experience I thought. But as I locked my apartment it dawned on me; another munching banquet with a lot of food – too much as always – and a lot of alcohol and cigarettes. Perfect! Now or never. Excited about the reactions they would show I figured out my tactic. As expected the “white wine” was already on the table as well as cigarettes. I was just waiting for the question as the "Lazy Susan" turned and passed the alcohol and cigarettes one and another time by my place. And my headmaster did not finish the sentence as I denied smiling. I did not understand his Chinese but I did understand his intention. He tried and tried and asked and asked. Just as I thought – and maybe even hoped. To understand and stop asking would have been so easy – too easy. It would have not caused a sensation but this way, his way he would lose his face now?! An English teacher next to me translated. It turned really to a little discussion as I finally said that I would have an issue with my body and I could not drink and smoke at all. Halting the teacher next to me translated as my headmaster still hoped that I would just take the glass and drink.
The success: I only had to take a little sip on the glass filled with “juice” (which was real wine now). I did know that it was only politeness and etiquette to introduce their culture to me. But why did he wanted it so badly and so arduous.

The meals as before pointedly described as munches are also something for its own. One sits at a big round table all together, in restaurants sometimes in a separate room, with a Lazy Susan on the table. Thereon a lot of food is placed and always way too much food. Here also I had my headmaster as an active part sitting next to me. I took some food carefully not knowing what each dish was made of but my neighbor looked for the best parts of every dish and gave it to me. Honoring but also always a little challenging. So far I ate: Frog, chicken’s feet and comb, cow’s stomach, pig’s skin and pig’s feet.
To be honest most of it has no real taste. The stomach tastes like nothing really it just is not very tender. The feet, skin, and comb is just a lot of fat in different consistencies. Whereas I had a lott troubles eating the pig’s feet.
All those for us weird dishes were justified by the Chinese with:”it would be good for the skin”,”the hair” and a lot of other parts of the body.
While eating everyone champed and slurped noisy and the bones and other not eatable things were spit out on the floor. One also hang just a few centimeters over ones plate and bowl and the based one body on the elbows. Every other minute a cell phone rang and it was always answered even though one was drinking with somebody. There were no manners I have known before. But somehow there must be manners. Things I still have to discover.
A special welcome.
Love,
Li Ang

Monday, August 20, 2012

Ein sehr leckeres Essen in einer "kleinen" Mall

Zum Thema Essen: In China ist es generell so, dass man zusammen bestellt. Zusammen meint hier, viele kleine Gerichte, von denen jeder nimmt, wie er möchte. Unser Essen hier war noch etwas bessonders dazu, weil wir einen kleinen Topf mit Gemüsebrühe bzw. wer wollte auch einer scharfen Brühe vor uns auf einer Herplatte hatten stehen hatten und wir dort die verschiedenen Kleinigkeiten wie: dünne Scheiben Rindfleisch und Lammfleisch, Tofu, Nudeln, Salat, verschiedenste Pilze, Fisch und noch mehr Gemüse garten.
Die kleinen Schälchen mit denen ich so eindrucksvoll meine Kreativität auf der Tischdecke freien Lauf gelassen habe, sind Soßen, die man sich einer Soßenbar selber zusammen stellen kann. Es nennt sich Hot pot und ist ein Hochgenuss!
Und bezahlen tut in China auch immer nur einer. Als wir also am Ende des Festmahls unsere Chinesischlehrerin einladen wollten, hatte sie bereits bezahlt. (Auf der Straße/Straßenrand kostet ein Essen um die 15 yuan p.P.- knapp 2 Euro; in dem Restaurant haben wir p.P. schätzungsweise 100 yuan bezahlt und wir waren zu zehnt. Schon ein kleines Vermögen!)
                                   Samstag  18.08



Fortschritt auf meine Kosten

In letzter Zeit wird man hier gerne um 6 Uhr morgens von dem Gehupe der Baustellenfahrzeuge auf der Straße direkt unter meinem Zimmer geweckt. Während sie in der ersten Woche noch zu 6 um ein Loch in der Straße herum standen und einer geschaufelt hat und sich die Kommentare der anderen angehört hat, haben sie von einem auf den anderen Tag Kran, Gerüst, Mischmaschinen aufgebaut und Lichter, die aus einem Stadion geklaut haben könnten, um auch nachts zu arbeiten. Und wie Murphys Gesetzt es will, vor meinem Fenster. Es wird gearbeitet und gearbeitet, tags wie nachts. Mit allerlei Gerätschaften, nur die Bauarbeiter an sich scheinen keine Helme oder ähnliches zu brauchen.  Immer dem Fortschritt hinterher.
…vielleicht helfen die Oropax heute Nacht.

Leistung hat viele Gesichter

Heute haben wir als Gruppe mit zwei Leitern der Amity Foundation und einer Lehrerin gesprochen. Es ging um das Bildungssystem Chinas. Unumgänglich dabei der enorme Druck der auf den Kindern lastet. Sie erzählten sehr offen und sahen es auch als Problem an. Immer wieder wurde betont, dass das ganze Volk das System nicht gut fände, aber noch keiner eine bessere Lösung gefunden hätte.
In China ist kaum etwas wichtiger als Status und Bildung. Daher versuchen die Eltern ihren Kindern die besten Chancen offen zu halten, soweit es Ihnen möglich ist; bzw. sie dahin zu führen und zu drängen. Schon die Schule spielt dabei eine große Rolle. Sie entscheidet unter anderem auch darüber auf welche Universität ein Schüler später gehen kann. Natürlich kommt es vorher zu Aufnahmetests, wie zu fast allen Gelegenheiten in denen man Test schreiben könnte. Es gibt extra 3 vorgeschrieben Tage, an denen diese Tests stattfinden. Die Polizei kontrolliert währenddessen den Straßenverkehr und alle Bauarbeiten müssen unterbrochen werden, damit die Schüler so wenig gestört werden, wie irgend möglich. Vor ein paar Jahren war es wohl noch so; wer an diesen Tagen krank war, hatte Pech gehabt - eine Universität, keine Ausbildung - und somit auch Pech für den Rest seines Lebens. Ohne vernünftige Bildung stehen die Chancen nur sehr schlecht, eine Arbeit zu finden, die zur unteren Mittelklasse führt. Heutzutage können die Schüler den Test im Folgejahr wiederholen.
Die Folge aus all diesem Leistungsdruck ist, dass viele Schüler, sofern die Familie genug Geld hat, zu unterschiedlichsten Nachhilfekursen geschickt werden. Also zum einen damit die Kinder gut vorbereitet sind für die Tests, aber zum anderem auch damit die Kinder auch ja keine Fehler machen, die „automatisch“ dazu führen, dass die Eltern ihr Gesicht verlieren.
                    Dienstag der 14.

Wednesday, August 15, 2012

First Impressions


Ankommen in China

Nach mehrmaligen umsteigen und ermüdend langen Flügen kamen wir in China, Nianjing an (3 andere Volontäre vom NMZ – jetzt ZMÖ – und ich). Am Flughafen erwartet uns bereits eine Mitarbeiterin der Amity Foundation um uns ins Hostel zu fahren. (Die Amity Foundation kooperiert unter anderem mit dem NMZ und vermittelt Schulen und Lehrer.)
Aus dem Nebel, der über der Stadt lag, wuchs unaufhörlich ein Metallkonstrukt aus Kräne und Strommasten, die einander kaum Platz ließen. Das Bild, das sich uns bot, war genauso verblüffend wie abstrakt. Und so fühlte es sich auch noch an, als ich daran dachte, dass ich für ein Jahr hier leben würde. So schnell wie der Flieger in China angekommen war, war ich es nicht. In Gedanken war ich immer noch irgendwo zwischen Düsseldorf und Abu Dhabi.
Häuserblocks zogen sich auf der einen Seite des Highways entlang; trist und grau wie das Wetter. Ab und zu zeigten sich detailvoll fatierte Fassaden. Endlose Weiten und Baustellen wo man hinsah – China zeigte sich von seiner verurteile Seite?!
Irgendwann dann erhob sich die Skyline aus dem Rauch- und Nebelschwarten. Und mit ihr auch bekannte Gesichter: Ikea, Samsung und, wie sollte es anders sein, McDonalds.
Nach einer guten Stunde Fahrt, im Stau stehen und hupen kamen wir im Hostel an. Ein Zimmer, gerade so groß, dass ein Schreibtische in eine Nische passte und davor zwei Betten mit einem zwei Quadratmetern großen Bad. Keine Handtücher, keine Seife, kein Duschvorhang, spartanisch aber sauber. Für eine Nacht in Ordnung.
Im Hostel warteten auch schon andere Volontäre auf die Weiterreise an unseren Seminarort Yangzhou. Überwiegend Jugendliche aus Deutschland, aber auch Mina aus Belfast. Mina war mit Mitte/Ende 60 wohl die älteste. Sie suchte nach einer Aufgabe für sich nach dem Ruhestand und würde für zwei Jahre in China an einer Universität unterrichten. Aufregend war auch die Ankunft von Emily aus den USA. Auf Grund der sommertypischen Taifune wurde ihr letzter Flug von Peking nach Nianjing gechancellt, weshalb sie kurzerhand mit dem Zug fahren musste. Natürlich galt es vorher ein Bus zu finden, der sie zum Bahnhof bringen würde, ein Ticket zu kaufen und an der richtigen Haltestation auszusteigen – alles alleine. Wie behütet war da doch meine Anreise!
So schnell wie wir angekommen waren, ging es am nächsten Tag weiter. Immer wieder unsere zwei Leiterinnen voraus, um zu klären was es zu klären gab, in einer Sprache, die sich nach keiner anhörte. Kein Ableiten aus anderen Sprachen, kein Erahnen, nicht einmal ein Satzrhythmus war zu erkennen – noch. Das was sie können, möchte ich auch! Und werde ich auch, zumindest ein bisschen.

Der beständigen Sommerregen als treuer Begleiter garantierte uns ein schwüles Klima. Die Feuchtigkeit kroch überall rein. Umso besser, dass jedes Zimmer mit einer Klimaanlage ausgestattet war. Aber schnell durfte man erfahren, dass 17°C im Zimmer und 35 °C Außentemperatur keine gute Abwechslung sein würde. Jedes Mal wenn man aus einem gekühlten Zimmer raus ging erschlug einen die schwüle Hitze wie eine Keule und ermüdete einen mit dem Schritt, den man vor die Tür setzte. Mit Hochachtung erkannte man die Arbeit der Männer und Frauen auf den Baustellen vor dem Fenster an.


Wir wurden rumgeführt und hatten etwas Zeit um zur Ruhe zu kommen und all die neuen Eindrücke der vergangen 48 Stunden zu sortieren. Außerdem wurden wir mit unseren Tutoren bekannt gemacht, die uns in den nächsten zwei Wochen bei der Aussprache helfen sollen. Sie sind Studenten und schienen durch diese Projekt ihr Englisch aufzubessern und waren natuerlich auch interessiert an unsere Kultur.

 
Sonntagmorgen konnten wir einigen Amity-Mitarbeitern in den christlichen Gottesdienst begleiten. Als Pastorensohn ein "Muss", aber vor allem der Neugierde halber.
Die Gemeinde war mit ca. 300 Mitgliedern unerwartet groß. Jedes Alter war vertreten; von 0 bis 90 Jahre und vor allem Frauen.
Mitten im Gesang gingen wir in die Kirche und setzten uns in die ersten Reihen, die für uns reserviert gewesen sein mussten. Ein Lied nach dem anderen, zuerst wurde die erste Strophe vorgesungen und dann von allen wiederholt. Lied für Lied. Und fertig. Von wegen 1-2 Stunden, das waren vielleicht 20 Minuten. Das kam mir auch ganz passend, denn ausgeschlafen war ich nicht wirklich und verstanden habe ich sowieso nichts. Aber zu früh gefreut. Kurz nach der Gesangsprobe kamen der Chor und zwei Pastoren herein. Zusätzlich wurden uns die Predigt und die Lieder auf Englisch gereicht. Die Lieder und das Glaubensbekenntnis wurden mit Beamer auf eine Leinwand nach vorne projiziert und der Gottesdienst begann. Lied, Chorgesang, eine sehr energische Lesung, Lied, Glaubensbekenntnis, Predigt, Lied, Schluss. 90 Minuten hatte es dann doch gedauert. Der eine Pastor, der anscheinend nur zum Predigen da war, belehrte uns über die Einheit innerhalb der Gemeinde, die der Teufel am meisten fürchte und immer wieder versuche zu unterbrechen. Begleitet wurden die Lieder und die Predigt von dem unregelmäßigen Hupkonzert von der Straße.

Und dann ging es am naechsten Tag los mit Unterrichten. Es ging alles sehr schnell, doch irgendwie war es gut so. Man bekam schnell ein Gefuel dafuer wie es wohl sein wuerde vor eine Klasse mit 50 Schuelern zu stehen und es nahm uns allen einiges an nervoesitaet. Bei mir life die erste Stunde auch so wie erhofft. Nach der ersten Minute war die Nervoesitaet verflogen und die Kinder arbeiteten guten mit und hatten eine Menge Spass.





Arriving in China

After repeating changes of planes and long tiring flights we landed in China, Nianjing. At the airport a staff member of the so called “Amity-Foundation” already waited for us to pick us up. (The “Amity-Foundation” works in cooperation with my sending organization and works kind of like a brokes between foreign teachers and schools)
While driving to the hostel a metal complex made up of cranes and power poles appeared out of the fog, giving each other hardly enough space. The picture that was presented to us was as stunning as well as it was abstract. And that was how I felt when thinking about living here in China for a whole year. As fast as the plane has arrived in Beijing I have not. In my mind I was still somewhere between Hamburg and Abu Dhabi
Blocks of houses were built up into the sky next to the highway; as drab and grey as the weather was. Every once and while some detailed decorated frontages appeared. Endless widths and road works and other constructions zone wherever you looked – China presented itself from its doomed side?!
Sometime later the skyline of Nianjing levied out of the smog and fog und with the skyline some known faces as well: Ikea, Samsung, kfc, and (no wonder) McDonalds.
After about an hour drive, standing in several traffic jams and non-stop honking we were dropped off at a hostel. A room, just big enough for two beds and a two quadrate meter lavatory without soap, towels or shower curtain. Spartan but clean. And all right for one night.
At the hostel other volunteers already waited for the continuation of our journey to the place where the workshop would take place Yangzhou. They were mostly Germans but also Mina from Belfast. She is the oldest with her being mid/end 60. After her retirement she was looking for a task for herself. She will stay two years to teach at a college.  Exciting was Emily´s story as well. Her trip from the US to China did not go too well. Arrived in Beijing her flight to Nianjing was cancelled which meant for her to take the train to Nianjing, so of course find the right bus to bring her to the train station, draw the right ticket and get out of the train at the right station – all alone! How safe was my arrival on the opposite!
As fast as we had come together in Nianjing that fast we already took of the next day. Our two Chinese leaders always ahead to sort out which had to be sorted out in a language that did not sound like one. No deduce from another language, no guessing, not even a speaking rhythm in the sentence structure could be registered – yet. Whatever they speak I want to speak as well! And I will soon; at least a little.

The steady summer-rain as our loyal accompanist guaranteed a humid climate. The humid air sneaked in everywhere. The better that every room had its own ac. But quickly one had to experience that 65 ° F in the room by 95 °F outside would not be a good alternation. Every time one would step outside a cooled down room the muggy heat would strike one down as a cudgel and with the step one would outside the door one already got tired. I looked outside of my window with high esteem down to the workers.


We were shown around and got some to some time to get settled in and sort all the new impressions we gained the last 48 hours. Then we got to know our tutors who would try to teach us the right pronunciation. They were college students and seemed to try to improve their English as well. They show also great interest in our culture.
Sunday morning we had the opportunity to go to church with some Amity-staffs. As a son of a preacher a must-do but also because of curiosity.
The community counted about 300 people with every age being represented; from 0-90 and mostly women.
In the middle of a song we went into the church and sat down in the first rows, which must have been reserved for us.  One song after the other, stave by stave, line by line. And done. So much for “it will last 1-2 hours”. That was maybe 20 minutes. But that was not too bad since I had not slept very long and to be honest I did not understand a word. But too hasty. Shortly after the practice the choir and the two priests stepped into the church. Additional we were handed the preaching text as well as the songs in English. The songs and the confession of faith were by use of beamer and a screen projected to the front. And the service began: Song, choir, a very energetic reading, song, confession, preaching, song, done. In the end it really took about 90 minutes. The preaching was about the unity within the community which the devil would fear the most and will try to disrupt every once and a while.
The service was accompanied by an unsteady honk concert from the cars outside.

Although I have not really lost my respect to give my first lesson (to word it less drastic), I surly lost all felling of time. Respecting all I have experienced so far it felt like a month has passed and not just a week. And Monday and gave my first lesson with Arian. It was perfect. After the first few moments we had lost all nervousness and had a lot of fun.